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  • svetlanaoskanyan

Ist Bewegungsförderung anstrengend und langweilig?

"Bewegungsförderung" klingt für viele anstrengend oder sogar langweilig. Für unsere Kinder geht es dabei darum, die Welt aktiv und spielerisch zu erkunden.


Uns Erwachsenen fällt es oft schwer, unsere durch Lebenserfahrung verschmierte Brille abzunehmen und die Welt erneut mit Kinderaugen zu sehen. Für uns ist es ganz offensichtlich, wozu man, zum Beispiel, einen Sessel braucht. Für Kinder allerdings ganz und gar nicht! Kinder müssen erst erforschen, wie ein Sessel beschaffen ist.



"Bei Mama habe ich gesehen, dass ich auf diesem Sessel sitzen kann. Aber was kann ich noch damit machen? Kann ich ihn aufheben? Kann ich ihn umschmeißen? Kann ich auf ihn rauf- und wieder runterspringen? Kann ich mit einem Bein drauf stehen?"


Seid kreativ und ermutigt eure Kinder, alle möglichen Gegenstände so kennenzulernen! Treppen kann man nicht nur auf traditionelle Art steigen. Versucht doch mal zwei Stufen auf einmal zu nehmen, nur mit einem Bein Stiegen zu steigen oder rückwärts in den ersten Stock zu gehen. Buntstifte kann man nicht nur mit der stärkeren Hand führen, sondern auch mit der schwächeren oder sogar mit den Zehen!


Ganz wichtig dabei ist, euren Kindern zu zeigen, dass nicht immer alles gutgehen kann. Manchmal fällt man eben auf die Nase, und das ist auch okay so! Hauptsache man gibt nicht auf und versucht es so lange, bis es klappt. Zeigt euren Kindern, wie ihr selber damit umgeht, wenn euch etwas nicht gelingt.


Denkt daran: Wenn etwas so leicht ist, dass man es gleich beim ersten Mal schafft, wächst man dadurch kein Stück. Um besser zu werden braucht man Herausforderungen. Das gilt sowohl für Kinder, als auch für Erwachsene.


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